Christ-König

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Kirche Christ-König
Mainstraße 23
65795 Hattersheim

Über das Gotteshaus

Als der Bauplatz für Christ-König 1916 erworben wurde, lag er am nördlichen Ortsrand an der damaligen Hattersheimer Straße, der heutigen Mainstraße. Durch die starke Bautätigkeit nach dem 2. Weltkrieg ist das Areal heute von einem großen Wohngebiet umgeben.

Nach Ansätzen vor dem 1. Weltkrieg und einer baureifen Planung 1938 konnte die Kirche 1951 - 1953 errichtet werden. Durch den Zuzug von Heimatvertriebenen, die damals einen Anteil von rund 60 Prozent stellten, war die katholische Gemeinde Okriftel auf über 1.000 Köpfe gewachsen. Die Pläne stammten von den Frankfurter Architekten Carl Rummel und Heinrich Horvatin. In der Grundstein-Urkunde heißt es: „Die neue Kirche, die 350 Sitzplätze vorsieht, ist ganz aus der Not der Zeit geboren. Deshalb werden Einfachheit und Sachlichkeit ihre Kennzeichen sein."

Einfachheit, aber auch eine schlichte Eleganz prägen das Gotteshaus, zumal nach den Veränderungen der 60er und 90er Jahre. Es entstand auf einer Grundfläche von 30 mal 18 Metern und wurde mit Hohlblocksteinen gebaut. Bis zum First beträgt die Höhe 15 Meter. Ein Verbindungsgang mit Sakristei und Pfarrbüro führt zum gleichzeitig neu errichteten Pfarrhaus. Das Gebäude ist im Äußeren wie im Inneren hell verputzt, die Gewände aus Beton sind buntsandsteinfarbig angelegt.

Das Gotteshaus ist ein einschiffiger, mächtiger Raum mit offener Dachkonstruktion. Ein rechteckiger, leicht eingezogener Chor bildet seinen Abschluss. Wie Ansätze von Seitenschiffen wirken die jeweils drei raumhohen Mauern, die von den Seitenwänden im rechten Winkel abgehen und 2 Meter ins Kircheninnere vorspringen. Sie werden von den Seitengängen durchbrochen. Die Kirche trägt ein einfaches Satteldach. Es gibt keinen Glockenturm. Die Schräge des Spitzdaches verlängernd, sind an der Straßenseite des Gebäudes in Aussparungen 2 Glockenträger angebracht. Die Glocken hingen hier zunächst offen, seit 1965 werden sie von einer Holzverkleidung geschützt.

Blickfang im Innenraum ist das große Relief des Hattersheimer Künstlers Jupp Jost am Chorabschluss, das Christus als König zeigt. Jost schuf auch die farbintensiven, bleiverglasten Fenster. Das Innere der Kirche wurde zweimal erheblich verändert: 1965 wurde die Orgelempore errichtet und der Betonfußboden mit Steinplatten sowie unter den Bänken mit Holz belegt. 1993 wurde der Altarraum erheblich verändert. Altar, Ambo und Tabernakel wurden erneuert, die Kanzel entfernt. An ihrer Stelle befindet sich heute die barocke Marienstatue. Gegenüber fand das Taufbecken neue Aufstellung. Das Christ-König-Relief wurde in einen ovalen Rahmen gestellt, seine Ausmalung in Grautönen einerseits reduziert, andererseits kräftiger konturiert. Die Bronzetafeln des Kreuzwegs schuf 1998 der Darmstädter Künstler Ariel Auslender.

Das Gotteshaus erhielt 1958 eine Orgel mit zunächst 5, später 13 Registern, die von Wagenbach in Limburg gebaut wurde. 2003 wurde eine digitale Orgel installiert.

Die 4 Glocken mit einem Gesamtgewicht von 750 kg tragen die Namen „Christe Rex", „Mater Dolorosa", „Sancte Josef" und „Hl. Martinus". Sie erklingen in den Tönen h - d - c -g.
Gegossen wurden sie 1955 im westfälischen Gescher.

Literatur: Chronik der Christ-König-Gemeinde Okriftel, Hattersheim 2003

Gottesdienste
Do
18:00 Abendmesse
So
11:00 
1.3.5.
Hochamt
09:30 
2.4.
Hochamt


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