| im Pastoralen Raum Hattersheim | |||
|
Sie befinden sich hier:
|
|
||
|
|
Fastenwoche im Pastoralen Raum HattersheimDen geistlichen Sinn des Fastens neu entdecken Eine gemeinsame Fastenwoche bietet der Pastorale Raum Hattersheim an. Sie beginnt am Samstag, 13. März, und endet am Freitag, 19. März 2010. Das Vorbereitungsgespräch zur Fastenwoche findet am Montag, 8. März 2010, um 20.00 Uhr im Besprechungsraum des katholischen Jugendheims in der Mainstraße 23 in Hattersheim-Okriftel statt. Tagsüber soll das Fasten den Alltag und den Beruf begleiten. Abends treffen sich die Teilnehmer zu Spaziergang und Gespräch, zum geistlichen Impuls und zur Meditation. „Wir fasten in dieser Woche nicht, um unsere Leistungsfähigkeit oder unsere Willensstärke zu testen. Vielmehr wollen wir, entgegen dem üblichen Trend, den geistlichen Sinn des Fastens für uns neu entdecken,“ stellt Pastoralreferent Dr. Sebastian Schneider fest. Er betreut die Fastenwoche gemeinsam mit Christa Löw, der Vorsitzenden des Pastoralausschusses. Dr. Schneider betont: „Wer fastet, wird seine Müdigkeit und seine Schwäche anfangs spüren. In dem Maße, wie wir dies annehmen können, werden wir offen dafür, dass uns das Wichtigste geschenkt wird. Das Fasten lädt uns so ein, die körperlichen und seelischen Veränderungen zu beobachten und damit einen neuen, klaren Blick für unser Leben zu erhalten. Geistliche Impulse und begleitende Gespräche in der Gruppe sollen dazu beitragen, dass wir gerade in diesem achtsamen Blick auf unseren Körper und damit auf uns selbst beim Fasten auch Gott neu entdecken.“ Fasten als Verzicht auf feste Nahrung hat ursprünglich einen religiösen Hintergrund. Die Religionen kennen bestimmte Fastenzeiten, die sich am Jahreszyklus orientieren: im Frühjahr und im Herbst. Es ist die Zeit des Übergangs: Altes weicht Neuem. Diese Zeiten haben sich auch in der christlichen Tradition erhalten: in der sechswöchigen Fastenzeit im Frühjahr vor Ostern und der vierwöchigen Fastenzeit, der Adventszeit, vor Weihnachten. Fasten dient zur Vorbereitung auf das kommende Fest. Fasten entlastet und regeneriert Die religiösen Beweggründe des Fastens sind in den letzten Jahrzehnten in den Hintergrund getreten. Fasten möchte heute den Menschen körperlich, seelisch, geistig und geistlich erneuern. Die ganzheitliche Medizin hat das Fasten als wichtigen Weg zur Entschlackung und Regeneration wiederentdeckt. Gerade heute bedeutet das Fasten eine Entlastung und Befreiung angesichts des Überangebots auf vielen Gebieten. Fasten ist ein waches, aktives Geschehen. Der Leib stellt sich darauf ein, die Nahrung für eine bestimmte Zeit nicht von außen, sondern von innen, aus eigenem Vorrat zu beziehen. Das Schadhafte und Überflüssige wird ausgeschieden. Die Energie, die für den Stoffwechsel benötigt wird, steht zur freien Verfügung. Die Organe werden entlastet und erholen sich. Die verborgenen Selbstheilungskräfte werden aktiviert. Eine eventuelle Gewichtsabnahme ist ein Nebeneffekt. Berufsbegleitendes Fasten ist anspruchsvoll Das berufsbegleitende Fasten ist eine anspruchsvolle Form des Fastens, denn man geht seinen Alltags- und Berufsaufgaben nach. Wer an dieser Woche teilnimmt, muss sich über seine beruflichen Belastungen klar sein. Es sollten keine zusätzlichen Abendtermine wahrgenommen und auf Einladungen zu Festen verzichtet werden. All das wird beim verpflichtenden Vortreffen besprochen. Fasten ist für Gesunde gedacht. Im Zweifelsfalle - etwa bei chronischen Krankheiten, Medikamenteneinnahme oder Bluthochdruck - sollte ein Arzt befragt werden. Fasten ist nicht geeignet nach schwerer Operation oder während einer therapeutischen Behandlung. Eine normale psychische Belastbarkeit sollte gegeben sein. Die Phasen der Fastenzeit Eine „Fastenzeit“ besteht aus vier Phasen, die ihre eigenen Gesetzmäßigkeiten haben. Es beginnt mit den Entlastungstagen (2 - 3 Tage mit reduzierter Kost) und den Ausleitungstagen (1 - 2 Tage zur Darmentleerung), die den eigentlichen Fastentagen vorausgehen. Die Fastentage und das Fastenbrechen sind Bestandteil des Kurses. Es folgen die Aufbautage (2 - 3 Tage mit reduzierter Kost), an die sich noch beliebig eine Nachfastenzeit anschließen kann. Wie sieht nun ein Fastentag in dieser Woche aus? Mittags und abends gibt es eine Fastensuppe. Getrunken werden Wasser, Kräutertee und Säfte. Bewährt hat sich eine einstündige Mittagsruhe. Abends treffen sich die Teilnehmer der Fastenwoche zu einem Spaziergang. Denn genügend Bewegung ist wichtig. Beim Spaziergang ist bereits Zeit für Gespräche. Danach können in der Runde die Belastungen und Nöte, aber auch das Befreiende und Frohmachende des Fastens miteinander geteilt werden. Geistlicher Impuls und Meditation öffnen die Seele Die Fastenwoche im Pastoralen Raum Hattersheim ist von Samstag, dem 13. März , bis zum Freitag, dem 19. März 2010. Die Gruppe trifft sich vom 14. bis zum 19. März einmal am Tage. Die Uhrzeiten dafür werden beim Vorbereitungsgespräch festgelegt. Dieses Vorbereitungsgespräch findet am Montag, 8. März 2010, um 20.00 Uhr im Besprechungsraum des katholischen Jugendheims in der Mainstraße 23 in Hattersheim-Okriftel statt. Dazu Dr. Sebastian Schneider: “Wir laden jeden, der sich für die Fastenwoche interessiert, herzlich ein, am Vorgespräch teilzunehmen und sich hier im Detail zu informieren.“ |
||
|
© by St. Martinus 2010
|
|||