Bericht: Reise der KAB Okriftel in den Harz nach Goslar
04.08.2017 07:06

Am Mittwoch, den 7. Juni 2017 starteten 42 Personen, Mitglieder von KAB-Okriftel und Kolping sowie Gäste, zu einer 6-Tagesfahrt nach Goslar, um den Harz zu erkunden.

In Goslar, zusammen mit Rammelsberg Weltkulturerbe, angekommen, begann sofort eine Stadtführung. In zwei Gruppen zogen wir durch die Altstadt von Goslar. Von einigen Regengüssen wurden die Führungen unterbrochen. Trotzdem konnten die Gruppen viel Wissenswertes über die Gründung und Geschichte von Goslar, der Kaiserpfalz und des dazugehörenden Rammelsberg erfahren. Nach den Führungen fuhren wir zum H+ Hotel, wo ein reichhaltiges Abendessen auf uns wartete.

Am nächsten Morgen startete die Fahrt zur Erkundung des östlichen Teiles des Harzes. Mit einer festen Reisebegleiterin (die uns die nächsten 2 Tage führen sollte), ging es auf Nebenstrecken nach Werningerode, wo eine Stadtführung stattfand. Die Fahrt ging dann weiter nach Thale, zum Hexentanzplatz. Dort konnten wir in die 400 Meter tiefe Schlucht der Bode schauen. Auch die Geschichte der Entstehung der berühmten Rosstrappe, der wir gegenüberstanden, erfuhren wir hier. Es ging dann weiter, vorbei an der Teufelsmauer in Neinstedt nach Quedlinburg. Nach einem 2-stündigen Aufenthalt zur freien Verfügung ging es mit der Bimmelbahn, die kurzfristig wegen der unbeständigen Wetterlage von der Reisebegleiterin arrangiert wurde, zu einer Stadtrundfahrt mit Erklärungen.

Am Freitag fuhren wir vorbei an der Okertalsperre zum Torfhaus. Von hieraus hatten wir einen tollen Blick auf den Brocken. Der nächste Besichtigungspunkt war das Naturpark Bildungszentrum Nationalpark-Haus Sankt Andreasberg. Hier sahen wir einen Film über die Entstehung des Harzes. In der Ausstellung über den Nationalpark Harz war auch die Sonderausstellung über das Leben der Fledermäuse sehr interessant. In Clausthal-Zellerfeld besuchten wir die größte Holzkirche Deutschlands. Den Abschluss der Tour bildete - bei strömendem Regen - ein Vortrag in der Stabkirche in Goslar-Hahnenklee.

Am Samstag begann die Fahrt, wie jeden Morgen um 9.00 Uhr. Bei strahlendem Sonnenschein ging es vom Westerntorbahnhof in Werningerode mit der Harzbahn zum Brocken. Auf dem Brocken hatten wir Sonnenschein und eine Temperatur von 19 Grad sowie eine herrliche Weitsicht. Die Rückfahrt ging mit der Harzbahn bis Drei-Annen-Hohne. Von dort aus mit dem Bus über Schierke und Braunlage zurück nach Goslar.

Der Sonntag war als freier Tag geplant. Einige gingen zum Gottesdienst, der von einem Chor und dessen eigenen mitgereisten Pfarrer aus Bremen gestaltet wurde. Andere durchstreiften Goslar auf eigene Faust. Wieder andere besichtigten die Kaiserpfalz oder das Bergbaumuseum am Rammelsberg.

Hildesheim war das Ziel am Montag. Auch hier wurden wir in zwei Gruppen von Stadtführern durch die Stadt geführt. Die drei wichtigsten Punkte neben anderen Sehenswürdigkeiten waren die beiden UNESCO-Welterbekirchen St. Michaelis und der Mariendom (mit dem 1000 jährigen Rosenstock der Hildesheimer Rose) und das Knochenhaueramtshaus. Bei dem Weg vom Marktplatz zu den beiden Kirchen wurden anschaulich Geschichte und Geschichten vermittelt. Die Stadtführerin der einen Gruppe ergänzte durch Bibeltexte und Erklärungen sehr bildhaft die Führung. Es blieb auch noch Zeit, um durch Hildesheim zu bummeln, bevor es zurück nach Goslar ging.

Dienstag - nun war es Zeit die Koffer zu packen, denn die Heimreise stand bevor. Etwas später als an den Tagen zuvor begann die Rückfahrt. Sie führte auf Bundesstraßen, damit man etwas von der Landschaft und den Städten sehen konnte, nach Kassel zur Wilhelmshöhe. Dort wurde das Mittagessen eingenommen. Danach konnten wir die Herkulesstatue und die Kaskaden besichtigen. Da die Kaskaden und auch das Herkulesdenkmal restauriert und repariert wurden, konnten wir nicht alles betreten. In dem dazu gehörenden Informationszentrum konnten wir einen Film anschauen, wie es aussieht, wenn das Wasser über die Kaskaden rauscht.

Gut zu Hause angekommen, können wir auf eine Woche mit vielen Eindrücken und Wissenswertes über Weltkulturerbe, UNESCO-Welterbe und Nationalpark Harz zurückblicken.

 

Bericht: Wolfgang Drescher